
Kerngedanken anhand von Fallbeispielen - Man sollte bei diesem Buch nicht mehr erwarten, vor allen Dingen dann nicht, wenn man z.B. andere Werke der Ärztin und Autorin kennt. Ich persönlich finde es sehr schade, dass ein außerordentlich interessantes Thema, welches auch wesentlich mehr der Bandbreite der Öffentlichkeit zugeführt werden sollte, um endlich mit Missverständnissen und vielen offenen Fragen zum Thema Sterben und danach aufzuräumen bzw aufzuklären. Doch bin ich mir sicher, dass dieses Buch mit anderen der Autorin wunderbar harmoniert hätte und man daraus ein Gesamtwerk zu einem dann akzeptablen Preis hätte machen können. Fast 12 EUR für knapp 80 Seiten (der Rest sind Einleitungsworte des Verlages bzw. Werbeseiten desselbigen) finde ich ein wenig happig und für mich nicht stimmig als Preis-Leistungs-Verhältnis, zumal es in der Tat KERNGEDANKEN sind, an denen aufgebaut wird, unterm Strich für die, die sich auch nur ein wenig schon mit dem Thema beschäftigt haben, nicht wirklich Neues an Wissen bringt. Allerdings sehe ich nicht, dass die Autorin das Sterben eines Haustieres (hier Wellensittich) mit dem Verlust einer Kontaktlinse gleichsetzt. Die Autorin hat auf dem Wege nur versucht zu veranschaulichen, dass wir immer wieder im Leben Phasen erleben, die mit Verlust und Leid zu tun haben, aus denen wir lernen sollen. Das Haustier hier mit einem Gegenstand gleichgesetzt empfinde ich nicht. Doch musste ich den Absatz auch zweimal lesen, bevor ich dahinter kam, was die Autorin damit zum Ausdruck bringen wollte. Wer ein bisschen hineinschnuppern möchte in die Thematik Sterben und danach, für den ist dieses Buch ein Angehen der Thematik, kein wirkliches Vertiefen. Wer selbst gerade durch einen Verlust (egal ob Angehöriger, lieb gewonnener Mensch oder Haustier) betroffen ist oder in absehbarer Zeit betroffen sein wird, findet in diesem Buch ganz sicher eine liebevolle Begleitung. F. H.
Wunderbar - Ich habe das Buch an einem Abend durchgelesen und habe gelacht und geweint. Für mich sehr authentisch, der Autorin nehme ich jedes Wort ab. Das Buch gibt Hoffnung und ist sehr tröstlich. Ich habe es schon einige Male an Angehörige und Freunde verschenkt, wenn jemand Nahestehendes verstorben war und habe nur positive Rückmeldungen bekommen. Empfehlenswert!
stauberkarin@aol.com - Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, nachdem mein 17jähriger Sohn tödlich verunglückt ist. Das war vor 6 Monaten.Es war das allerbeste, was mir in dieser Zeit passieren konnte. Trost, Hoffnung, Verstehen und das Wissen, daß es meinem Kind dort gut geht - all das habe ich durch dieses Buch bekommen. Es hat mich auch veranlaßt, mir noch mehr Bücher zu kaufen und mich so mit dem Tod und was er eigentlich ist, zu befassen.....und zu verstehen.Das Buch war der 1. und ein wichtiger Schritt in der Trauerbewältigung.Ich habe mich sehr verändert und bin gewachsen hin zur Liebe. Das Buch hat mir neue Wege aufgezeichnet und die werde ich weiter gehen.Auch oder sogar der Tod ist große Chance......Trotzdem braucht auch dieser tiefe Schmerz seine Zeit.Wer will, kann mir schreiben (StauberKarin@aol.com).Ich wünsche allen die notwendige Kraft ...u.a. auch durch dieses Buch
Zu kurz - Das Buch ist sehr nett geschrieben. Mir war es einfach viel zu kurz.Ihre Geschichten sind sehr intressant. Wenn man allerdings vorher nicht an ein Leben danach glaubt, wird dieses Buch den Glauben auch nicht verändern. Für jene die an das glauben ist es einfach eine Bestädigung. Würde gerne mehr solche Erlebnisse lesen.
Komprimierte Informationen auf ca. 190 Seiten! KLASSE - Nachdem ich teilweise negative Rezessionen von diesem Buch gelesen habe, wollte ich es gleich nach dem Erwerb wieder bei Ebay versteigern. Gerade, die Negativkritik von wegen `dass die Autorin den Verlust eines Tieres mit dem Verlust einer Kontaktlinse vergleiche`. Ach, Quatsch. Da hat jemand schwer übertrieben, das ist nicht so dramatisch wie dargestellt!Wie auch immer ich habe dieses Buch dennoch gelesen und fand es wirklich NICHT ÜBEL. Ein Rezessionistin behauptet hier viel Neues hat Frau Kübler Ross nicht zu berichten - Man hat viel, von dem was sie erzählt, bereits schon in anderen Büchern gelesen, was teilweise auch stimmt. Doch so komprimierte Informationen aneinander gereiht, habe ich auf ca. 190 Seiten noch nie vorgefunden. Bisher war es so, dass ich hier und dort in einem Buch Infos zu jener Frage bekam. Doch hier ist alles schön beisammen!Und es gibt auch einen roten Faden, der sich durchs Buch zieht. Sie schreibt zügig, interessant und redet nicht lange um den heißen Brei und beschränkt sich nur auf das Wesentliche. Hin und wieder rührte sie mich auch zu Tränen.Was mir besonders gefällt ist, dass Frau Kübler-Ross keinen Wert darauf legt, andere überzeugen zu wollen. Viele Autoren möchten den Leser mit Beweisen erschlagen und nerven schier dadurch, dass sie denken, das Gegenüber von ihren Erfahrungen überzeugen zu müssen. Aber da denke ich wie Kübler-Ross. Wer s nicht glaubt, soll es eben lassen. Egal. Das ist doch nicht unser Problem.Die Autorin ist übrigens in erster Linie Wissenschaftlerin und Psychiaterin und hat schon an vielen Krankenbetten von Sterbenden verbracht und was wichtig ist: Frau Kübler-Ross ist nicht eine dieser Autoren die von jeher behaupten Medium oder etwas Besonderes zu sein. Sie wurde durch ihre Arbeit als Ärztin quasi zu diesem Thema (Leben nach dem Tod) HINEINGESCHUCKT. Das macht sie richtig glaubwürdig!FAZIT: Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Tod, aber auch hintergründig mit dem Glauben an Gott (Urquelle). Der Leser sollte eingefleischter Esoteriker sein, sonst kann er gegen Ende der Autorin nur schwer folgen. Auch könnte er es zu mystisch finden, denn Frau Kübler-Ross kam in den Genuss außergewöhnlich übersinnliche Begegnungen zu haben. Deshalb ist dieses Buch eher nichts für Atheisten, die mit beiden Beinen am Erdboden festkleben!